Otto Fischer AG

Schon die Lage der Otto Fischer AG war, ist eindrücklich. Unterstrichen wird dieser Eindruck vom Ausblick auf der Dachterrasse, welcher den Blick auf den „Hardturm“ bzw auf dessen Brache (zurzeit gastiert dort der „Cirque de Soleil“) und die Stadt Richtung Gotthard freigibt.

Die Homepage www.ottofischer.ch enthüllt, was die Firma, die vom Urgrossvater des heutigen Verwaltungsrat-Präsidenten, Patrick Fischer, in Stuttgart gegründeten Firma ausmacht. Via bescheidenen Räumlichkeiten in Schaffhausen fand die Firma schliesslich Zürich, zuerst am Sihlquai und 1977 an den heutigen Standort.

 Patrick Fischer, seit April 2018 Mitglied bei uns, führte uns in die Geschichte ein und demonstrierte, wie ein Elektro-Grosshandel heute funktioniert, am Computer, am Internet. Er zeigte uns auf, wie der Ablauf von der Bestellung zur raschen Auslieferung funktioniert und welche Klippen dabei bei der riesigen Menge an Artikel zu umschiffen sind. Immerhin werden vor Ort gegen 200 Bestellungen persönlich abgeholt. Der Rest geht mit fast 50 Lieferwagen zu den Abladezentren und werden von dort dem Bestellung im Nu zugestellt. Von 1000 Bestellung klappen 2 – 3 nicht. Ungefähr 300 Mitarbeiter generieren einen Umsatz von circa CHF 250 Mio, was die Firma zum im Moment 4. grössten Player in dieser Branche macht.

 Mit einer fiktiven Bestellung starteten wir einen Rundgang im Betrieb, an dessen Ende wir einen schönen Kugelschreiber als Geschenk entgegen nehmen durften. Aber der Geschenke nicht genug, wir wurden auf der bereits erwähnten Dachterrasse festlich bewirtet, bei Kerzenschein und der atemraubenden Rundsicht. Salate, diverse Fleischsorten, Dessert, den feinsten Weissen und Roten aus dem privaten Keller und eine aufmerksam Bedienung  – es konnten keine Wünsche offen bleiben

 Der Businessclub Loorenkopf bedankt sich bei unserem Mitglied, Patrick Fischer, für den tollen Anlass und wünscht weiterhin gutes Gedeihen der ganzen Firma.

Eine Etappe auf dem Weg zu einem Stadion

Stadion Zürich – die Brache und der Endspurt in der Vorbereitung auf die Wahlen im November

Zuerst musste alles Material, alle Getränke und das ganze Material zum „Hardturm“ gefahren und dort aufgestellt werden. Leckereien in kleinen Schalen, Erfrischendes in gekühlten Gläsern, gesunde Salate und ein würziger Fleischkäse und am Schluss die Crèmeschnitte à la Adi.

Aber zuerst durfte ich den Geschäftsführer der Zürcher FDP, Urs Egger und den Projektleiter des „Stadion Zürich“, Yves Diacon von HRS, begrüssen und ihnen in dieser Reihenfolge das Wort erteilen. Unaufgeregt, fundiert und sehr zuversichtlich berichteten beide über den Weg hierher und den Status Quo. Inwzischen Wissen wir, welche falschen Zahlen der SP den Befürworter in die Karten spielen können.

Mehr darüber:
https://www.nzz.ch/zuerich/stadionfrage-in-zuerich-die-sp-verrennt-sich-ld.1414125 

Die beiden ebenfalls anwesenden Geschäftsführer der beiden Grossclubs erteilten spontan geduldig Auskunft aus ihrer Sicht, und es scheint sich auf Führungsebene wirklich um ein „insieme“ zu handeln. Anwesend waren Befürworter, Geschäftsleute, Führungskräfte, Clubpräsidenten aus dem Zürcher Amateurbereich, ehemalige Spitzen- und Nationalspieler. Die anwesenden  Vertreter des Breitensportes bezeugten die Worte der beiden Profi-Fussball-CEO‘s, wie viel der Amateurfussball und damit die Kinder und Jugendliche von einem gut funktionieren Berufsfussball profitiert.

 Ein kleiner Rundgang um und durch die alternative Szene, die sich dort im hinteren Teil der Brache niedergelassen hat, liess die meisten der Anwesenden staunen. Man liest und hört viel von dieser Brache, aber gesehen haben, ist natürlich anders. Wir bedankten uns bei Urs Egger und Yves Diacon sowie bei den beiden Fussballclub-Geschäftsführern und sie bei uns.

 Unser Mitglied, Markus Segmüller, machte aus einem trockenen, heissen Mittag einen schon fast edlen VIP-Anlass. Nun, etwas aus „erster Hand“ von prominenten in Kenntnis gesetzt werden, hat schon etwas von VIP. Die Abstimmung findet am 25.11.2018, wer kann, der möge dafür stimmen; wer anderer Ansicht sein sollte, gehe bitte nicht an die Urne.

Auf dem Weg zum Fotografie-Professional

Ein herrlicher Sommerabend im stilvollen „Adlisberg“, eine stattliche Gesellschaft trotz Ferien, darunter die beiden Gastgeber, Daniela und Markus Segmüller, wurde mit einem lebhaften Apéro vor dem Tenn eröffnet.

Vor dem Hauptgang genossen wir den 1. Teil eines hochinteressanten Vortrages unseres Referenten, Ivo Leiss, über das Fotografieren und das Handling der diversen Geräte, angefangen bei professionellen Geräten über die Digital-Produkte bis hin zu den diversen Smartphones.

Der 1. Teil war ein bisschen technisch (für mich), der zweite dann eher praktisch und der Schluss bestand einigen Tipps zur Verbesserung der eigenen Fähigkeiten oder Anregungen dazu. Wir haben natürlich einige Mitglieder, die bereits selber sehr geübte Anwender sind, und die fast auf „Augenhöhe“ mitdiskutierten. Ivo Leiss hat uns den Vortrag zugeschickt.

Unter „Verschiedenes“
durfte der Präsident Ivo Leiss im Namen des BCL ein kleines Geschenk zur Geburt von Lionel und Markus Heeb zur Geburt von Luc Ari gratulieren – nota bene, eine lobenswerte Art, für neue und junge Mitglieder zu werben.

Der Businessclub Loorenkopf dankt Ivo Leiss für seinen Vortrag und die vielen nützlichen Tipps, die uns bald zu gleichwertigen Gesprächspartner machen werden.

Sporttalk zum Thema „Fussballweltmeisterschaft 2018 in Russland“

Der grosse Tisch bei Tony war gedeckt, wie wir es von Tony kennen. Die Abfolge der Speisen ein Reigen der Genüsse und die Gäste vom Feinsten. Diesen Umstand realisierten die meisten wohl erst im Verlauf des Treffens.

 Urs Ziswiler, ein hochkarätiger Schweizer Diplomat, erprobt in vielen Verhandlungen (vor allem in den USA, als Botschafter) für die Schweiz, schaffte es immerhin in die Inter-A-Mannschaft des FC Luzern mit René Hasler, mit Bigi Meier, Kudi Müller und anderen, bevor ihn ein Beinbruch in die diplomatische Laufbahn zwang – im Nachhinein wohl ein glücklicher Umstand, für beide, für Urs und für die Schweiz. Er beleuchtete ein wenig die russische Situation, erinnerte an die alte Sowjetunion und welches Potential gegeben wäre, wenn alle Spieler von den alten Mitgliedern noch für Russland spielen würden. Ein Seitenblick machte plausibel, weshalb die Situation in der Ukraine, speziell auf der Krim, aus dem geopolitischen Zusammenhang nachvollziehbar sein muss.

 Guido Tognoni, ein alter TAGI-Veteran, beschrieb seine internationale Tätigkeit im Orient und seinen wechselvollen Weg bei und mit der FIFA. Ich verzichte darauf, seine im geschlossenen Kreis geäusserte Meinung und Einschätzungen im Wortlaut widerzugeben, aber erhellend waren sie allemal.

 Unser Lokalpolitiker, Urs Egger, seines Zeichens langjähriger Präsident des FC Seefeld, Mitglied im Gemeinderat und unser Mann für Sport und Bewegung, stellte sich vor allem den Fragen rund um das Stadion. Mit der geschlossenen Unterstützung von Sport und Fussball müsste es der bürgerliche Politiker schaffen, endlich in den Stadtrat gewählt zu werden.

 Roger Berbig, Ur-Grasshopper, Sohn einer GC-Legende und sogar für einige Zeit Präsident des nicht mehr ganz so edlen Clubs, berichtete über den Weg von Fussball und Arztstudium und den Highlights aus beidem. Inzwischen ist er Besitzer von der „Sportsclinic“ und Vater von zwei Söhnen. Er ist heute noch erstaunt über das Mass an Feindseligkeit, die ihm als Präsident von GCZ entgegen brandete, und er kann sich die Reaktionen gegenüber Erich Vogel nicht erklären, immerhin einer der profundesten Kenner mit dem wahrscheinlich grössten fussballerischen Netzwerk, das sich seit fast 50 Jahren Schritt für Schritt entwickelte.

 Es waren nicht nur die Vertiefung verlangenden Fragen, sondern auch die Dispute der Gäste, welche uns einen äusserst lebhaften Mittag bescherten. Guido Tognoni und Urs Ziswiler kannten sich vom Studium; Urs Egger, Roger Berbig und Christian Gross gingen zusammen zur Schule, alle drei mit Jahrgang 1954, alle drei gemeinsam Fussball.

 Christian Gross, bekannt durch Film Funk und TV, skizzierte hochinteressant den Fussball, die Lebensweise und seine Begegnungen mit anderen Kulturen, zusammen mit seiner charmanten Lebenspartnerin, Christiane Leupold, Ärztin für Orthopädie und Sportverletzungen mit eigener Praxis in Basel. Chrigel Gross liess uns ein wenig in seine Karten schauen, wie er sich die nächsten 2 bis 3 Jahre vorstellt, noch als aktiver Coach, auf dem Spielfeld und auf keinen Fall bei einem Schweizer Club. Wir Zuhörer waren uns einig, dass wir mit dem zukünftigen Nationalcoach sprachen – sobald die Zeit von Petkovic abgelaufen sein wird. Seine Lebenspartnerin, Christiane Leupold, Ärztin für Sportmedizin in Liestal ist selber eine in jeder Hinsicht auffallende Person (www.drleupold.ch), und es lohnt sich, ihre Homepage anzuwählen. Sie berichtete von ihren Erfahrungen, vom Verschleiern, wie die Frauen ihre eigene Welt kreieren, wie locker sie das Land, die Leute, den Umgang empfand – und Unterschiede gibt es, keine Frage. Christiane Leupold wäre selber ein interessantes Thema, ihre Erfahrung in der arabischen Welt, als Lebenspartnerin eines Trainer-Nomaden wie Christian Gross einer ist. Ich frage sie nächstens an.

 Ich hatte schon wieder Hunger, als ich mich um 17.30 Uhr endlich aufraffen konnte, den „Turm“ und die anregende Gesellschaft zu verlassen, und ich war wirklich nicht der einzige. Der Bericht fällt deshalb etwas knapp und stichwortartig aus, weil das interessanteste und delikateste an Informationen und persönlichen Statements den Raum nicht verlassen soll.

 Die Fussball-WM 2018 in Russland, die künftigen Orte und die neuen Verfahren; die finanziellen Verstrickungen, die FIFA, die zwei Präsidenten davon, das alles stimulierte uns zu einem unterhaltsamen Haufen, mit genialen Ideen und Vorschlägen zur Weltverbesserung. Und ich kann es nur erneut wiederholen, „les absents ont toujours tort“, denn diese Runde, in dieser Zusammensetzung, vor diesem Hintergrund wird es nie mehr geben.

 

Eile mit Weile und verweile – Bad RagARTz 2018

Alle drei Jahre eröffnet mit der Bad RagARTz Europas grösster Skulpturenpark. Alle drei Jahre präsentieren sich aussergewöhnliche und handverlesene Werke der zeitgenössischen Bildhauerei auf einem ca. 10 Kilometer langen Skulpturenweg in Bad Ragaz, in Vaduz und in der Taminaschlucht bzw. im Alten Bad in Pfäfers. Und alle drei Jahre geniessen die Mitglieder des Business Clubs Loorenkopf das Privileg, von Esther und Rolf Hohmeister, den Initiatoren, Machern und Kuratoren der Ausstellung, in Bad Ragaz begrüsst und sachkundig geführt zu werden (nebst dem Privileg, vom Clubpräsidenten daselbst im Minibus von Zürich nach Bad Ragaz retour chauffiert zu werden). Auch wenn in diesem Jahr das benachbarte Fürstentum den grössten Teil der bereits gemachten Platzierungszusagen für Vaduz kurzfristig storniert hatte, förderten wenigsten wir wie immer die guten Beziehungen zwischen der Schweiz und Liechtenstein, indem wir uns gemeinsam mit einer starken Fraktion aus dem Fürstentum auf den eineinhalbstündigen Rundgang unter Führung von Rolf Hohmeister machten. In diesem Jahr zeigt die Bad RagARTz mehr als 250 Skulpturen von 77 Künstlerinnen und Künstlern aus 17 Ländern – bei freiem Eintritt! Esther und Rolf haben sie aus den Bewerbungen von 2.200 Künstlerinnen und Künstlern ausgesucht und mit viel Gespür für Formen, Licht, Farben, Wirkung und kommunikative wie auch künstlerische Aussage in Bad Ragaz platziert. Die Vielfalt in Material, Bearbeitungstechnik, Formen und Farben ist auch 2018 wieder enorm: Bronze, Marmor, Kunststoff, Edelstahl, Holz, geschnitten, geformt, zerdrückt, vakuumiiert, illuminiert, explodiert, implodiert, glatt poliert, aufgeraut, glänzend, matt – wer seine(n) Favoriten finden wollte, müsste schon selbst nach Bad Ragaz kommen und hätte dann wirklich schwierige Entscheidungen zu treffen. Zeit dazu ist noch bis zum 4. November 2018. Detaillierte Infos gibt es hier: http://www.badragartz.ch

Für alle, die nicht selbst an die Bad RagARTz kommen konnten, hat Günter Ospelt wunderbare Bilder geschossen, die hier angesehen werden können:
https://cloud.gmg.biz/public.php?service=files&t=c9b25a0805e0da6ac023b62cd8b34ec2

Uns ist eine Entscheidung erspart geblieben – die zwischen Regenschirm und Regenhut. Denn es hat schon beinahe Tradition, dass sich das Wetter schlagartig bessert, sobald sich alle Kunstsinnigen des Businessclubs Loorenkopf und der Liechtensteiner Gruppe vor dem Quellenhof einfinden – unabhängig davon, wie es sich bis zu diesem Moment entwickelt hatte. So wurden wir auch dieses Jahr nur von Gutem überrascht, u.a. vom spontanen Auftritt des bekannten deutschen Kabarettisten, Schauspielers, Regisseurs und Buchautors Eberhard Möbius, der bereits zum Eröffnungsfest in Bad Ragaz am 5. Mai aktiv war. Er kam zufällig vorbei, erkannt Rolf Hohmeister und beehrte uns mit einem hintersinnigen Gedicht über Bad Ragaz und die Kunst. Feine Ironie: Gegenüber des Quellenhofs stehen verschiedene Interpretationen eines Möbiusbandes in Granit – wobei der Namenspatron August Ferdinand Möbius kein Hamburger Schauspieler, sondern Leipziger Mathematiker und Astronom gewesen ist. Mit solcherlei intellektueller Haarspalterei konnten wir uns aber angesichts der grossartigen Werke gar nicht länger beschäftigen.

Denn schliesslich mussten bzw. wollten wir einer weiteren Tradition folgen – und zwar der, dass wir uns nach der Führung beim Apéro im Quellenhof und später bei einem feinen Nachtessen in der Bündner Herrschaft drei weiteren Künsten zuwenden: der Kunst des Geniessens, der Kunst des Weinmachens und der Kunst der feinen Küche. Diesmal meisterlich interpretiert von Ignaz Baumann und mit viel Freundlichkeit serviert von seiner Frau Theresa im Landhaus in Fläsch. Bei soviel kunstsinnigen Themen und Gesprächen war es denn auch nicht verwunderlich, dass der Abend viel zu schnell verflog und wir uns mit der Gewissheit auf den Heimweg machten, dass wir auch 2021 wieder mit Eile zum Verweilen nach Bad Ragaz eilen werden. Save the Date für alle Kunstsinnigen: 8. Mai 2021.

Gala-Abend 2017 – Restaurant Uniturm in der Universität Zürich

Unser diesjähriger Gala-Abend an allerfeinster Lage, in edler Location, mit einer traumhaften Aussicht, verlief nach meiner Wahrnehmung sehr freundschaftlich, unterhaltsam und wollte fast nicht enden, obwohl wir nach 22.00 Uhr hätten gehen müssen. Nun, wir schafften es bis 23.00 Uhr.

Was war geschehen? Ich durfte Ivo Leiss und Fabienne zur Hochzeit gratulieren und alles Glück für die im Januar bevorstehende Geburt wünschen. Damit hat Ivo unseren Auftrag für Nachwuchs im Businessclub „Loorenkopf“ zu sorgen, sehr ernst genommen. Sein Vorbild soll Schule machen.

Francesco (Live Music von Herzen – Francesco.fiorillo@hispeed.ch) unterhielt uns den ganzen Abend diskret, aufmerksam und mit viel Gefühl, zwischen allen Gängen und Wortmeldungen. Und er hatte es nicht einfach, aber wie schon erwähnt, er machte es ausgezeichnet. Falls jemand an seinem Engagement interessiert ist, seine Email-Adresse ist hier zu finden.

Frau Prof. Dr. Gabriele Siegert, als Prorektorin der Universität Zürich, hiess uns nach meiner Eröffnung willkommen, und sie versicherte uns, dass die Uni Zürich eine der besten Universitäten der Welt sei. Mit ihr wird man sich im Ranking weiter nach oben arbeiten, da bin ich mir ganz sicher. Für exakte Fakten und Zahlen bitte ich, die Homepage zu konsultieren (uzh.ch).

Wir durften viele Gäste begrüssen, unsere Lebenspartner, und ebenso jene von Roland Gröbli, der uns persönlich letztes Jahr das Thema „Niklaus von Flüe“ nahebrachte und uns den Besuch in Sachseln ermöglichte. Völlig überraschend wurden wir auch Zeuge eines wunderbaren Jubiläums, denn unser Mitglied, Walti Scheibli Senior, in Begleitung seiner Ehefrau Margrit, feierte die „Diamantene Hochzeit“, 60 Jahre gemeinsam, seit dem 16.11.1957. Wir werden ihnen ein Nachtessen in ihrem bevorzugten Restaurant schenken.

Die Küche hielt, was die Location versprach, und auch der Service liess keine Wünsche offen. Ich erlaubte mir, zwischen den Gängen meinen Jahreshöhepunkt zu erwähnen, den Besuch in Liechtenstein bei „mal besser, Malbuner“ und von einem gelungenen Clubjahr zu sprechen. In der Euphorie versprach ich auch, dass das 2018 nochmals eine Steigerung bieten wird (Januar: Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich, eine Einladung der SWiSSCOM, durch Christoph Rossacher, Februar: ganz unüblich zur Lunchtime – unsere GV, März: Besuch des Kriminalmuseums – und so geht es weiter, in diesem Takt, in dieser Intensität).

Link zu den Photos – wie immer sagen Bilder mehr als Worte:
https://photos.app.goo.gl/ZjPr2pqnBpHT1Ge12

Doping für Profis – und nicht nur für die

Was haben Banker mit Doping zu tun? Wer, was, wie und warum dopen nicht nur Spitzenathleten, sondern auch Manager, Hobbysportler sowie Frauen und Männer im Studentenalter und in der Midlife Crisis? Diese Fragen beantwortete an diesem Abend einer, der sich auf diesem Feld auskennt wie kaum ein zweiter: Dr. med. Beat Villiger. Sein CV ist auf unserer Homepage in der Ankündigung des gestrigen Anlasses nachzulesen, denn zu lang ist die Liste seiner Tätigkeiten und Verdienste. Dennoch sei hier schon einmal so viel verraten: So richtig glücklich war er wohl als Mannschaftsarzt des HC Davos, wenn er nah bei Mannschaft und Trainer Del Curto zum Vertrauten aller Beteiligten wurde.

 

Kein Wunder also, fanden sich zahlreiche Mitglieder und Gäste vor der attraktiven Location des Erlebnisrestaurants Adlisberg ein, um im warmen Licht der Zürcher Herbstsonne einen perfekt gekühlten Weissen zum Apéro im Freien zu geniessen. Doch bald schon rief der Stall und so durfte ich genau dort, also im ehemaligen Stall, das Publikum begrüssen. Kurt Unholz hatte eine ganze Gruppe eingeladen – Familie, Mitarbeiter und Freunde, denen er wieder einmal etwas Gutes tun wollte. Darunter auch Brigitte Oertli, Doppelsilbermedaillengewinnerin (Abfahrt und Kombination an den Olympischen Winterspielen von Calgary 1988) und Bronze-Weltmeisterin in der WM-Kombination von Vail 1989. Einer meiner Gäste war Bigi Meier, mit dem ich in den 70-er Jahren bei GCZ spielte. Die meisten Menschen kennen Bigi als den Mann mit dem Tor des Jahrhunderts im Spiel der Schweizer Nationalmannschaft gegen Deutschland am 16.11.1977. Allerdings muss gesagt sein, dass dieses Tor nicht er schoss, sondern sein deutscher Gegenspieler, Klaus Fischer. Dennoch muss man Bigi Respekt dafür zollen, hatte er doch das Geschick, sich so nah hinzustellen, dass er nun auf ewig mit diesem Tor in Erinnerung bleiben wird. Dabei hätte er das gar nicht nötig gehabt, weil er in diesem Match auch selbst zwei Goals erzielt hatte – das erste zwar als Eigentor, doch das zweite als den Ehrentreffer unserer Nati. Sehr gefreut habe ich mich auch darüber, dass ich das Ehepaar Matzinger-Tanner begrüssen konnte. Die beiden werden für uns im nächsten Jahr eine Führung durch das Kriminalmuseum organisieren.

 

Waren Apéro und Begrüssung bereits interessanter als manche Vorabendsendung im Privatfernsehen, so stand uns der eigentliche Höhepunkt des Abends ja erst noch bevor: Mit Dr. Beat Villiger führte uns ein Hochkaräter, der sein Metier bis ins Allerfeinste kennt, mit einer Selbstverständlichkeit und Nahbarkeit ins Thema ein, die unsere ganze Sympathie weckte. Er nannte (und zeigte) Ross und Reiter, will sagen: skrupellose Dopingsünder, abgebrühte Ärzte, korrupte Verbandsfunktionäre und deren Methoden. Dabei verschlug es uns schon ein wenig den Atem. Denn dem Erfindungsreichtum der Dopenden und ihrer Helfer waren und sind fast keine Grenzen gesetzt. James Bond, Mac Gyver, Jack Ryan, John Mc Lane – oder für die Jüngeren: Jason Bourne und Ethan Hunt – sind wahre Waisenknaben dagegen. Zu den Mitschuldigen zählen aber auch Clubs, Verbände und Veranstalter. In vielen Verbänden gibt es gar keine Kontrolle. Wer wollte denn in den goldenen Lance-Amstrong-Tour-de-France-Jahren, dass das Zugpferd aufgeflogen wäre? Sein Rennstall jedenfalls nicht, und auch nicht die UCI, die TdF-Veranstalter oder seine Sponsoren. Der Star brachte Quote, Live-Zuschauer, PR und Kunden – nicht in Geld aufzuwiegen! Dabei sind Lance Armstrong und der Radsport beileibe keine Einzelfälle. Besonders perfide: Die Dummen sind immer die Athleten. Denn die Folgen von Doping – gesundheitliche Probleme bis zu (unfreiwilligen) Geschlechtsumwandlungen sind ebenso belegt wie Todesfälle – treffen sie auch dann, wenn sie nicht auffliegen (Funktionäre, Ärzte und Verbände sind dagegen fein raus).

 

Tröstlich für mich als Fussballer war immerhin, dass Doping im Fussball meistens gar nichts bringt, weil es Feinmotorik und Koordinationsvermögen stört – was im Mannschaftssport nicht gerade zielführend ist. Doch leider kennen wir inzwischen ja auch im Fussball solche Fälle. Und damit leitete Dr. Villiger über zu seiner Kernbotschaft: Denn nach seiner Ansicht ist Doping Zeichen nicht nur einer sportlichen, sondern auch einer gesellschaftlichen Fehlentwicklung. Denn folgt man den Spuren und den Mengenstatistiken des Verbrauchsmaterials, dann dopen auch Hobby-Sportler, dass sich die berühmten Balken biegen. Manager, Ärzte, Künstler, Studenten und alle, die besondere Leistungen erbringen zu glauben müssen, dopen mit Ritalin oder anderen sogenannten Congitive Enhancers. Und letztlich (ich musste es schliesslich dann doch auch zugeben) dope auch ich: mit einem Gläschen Rotwein, oder auch mit deren zwei.

 

Das schmeckte im Übrigen vorzüglich zum Menü des Abends: Wir starteten mit einer Salatschüssel (trotz meiner Blähungs-Warnung), genossen einen feinen Hackbraten mit Härdäpfelstock und einem echten Seeli aus perfekt abgeschmeckter Sauce, bevor wir uns alle der «Heissen Liebi» hingaben – gemeint ist natürlich das Dessert, auf das Kurt Unholz trotz meines Warnfingers bestanden hatte, was ihm viel Beifall der Anwesenden – vor allem von unserem Kommunikationsprofi Dieter Brecheis einbrachte. Dem Dank an Kurt möchte ich mich anschliessen. Er hat mit viel Überzeugungskraft einen hochkompetenten und angesehen Referenten organisiert, der eigentlich gar keine Zeit hat … Dank auch unserem Kassier Jürg, der mit der ihm eigenen Zuverlässigkeit wieder einmal dafür sorgte, dass am Schluss nicht nur die A- sondern auch die B-Probe keine Auffälligkeiten zeigte.

 

Hier die ersten Photos: https://photos.app.goo.gl/78R0SMcj9oOvvZTz2

Schulmedizin trifft Naturheilkunde

Naturheilkunde oder Schulmedizin? Diese Frage wird immer wieder – häufig mit grosser Emotionalität – diskutiert. Das Thema an diesem Donnerstagabend lautete aber nicht «entweder-oder» sondern «sowohl-als auch».

Rund 20 Teilnehmende trafen sich im NHK Campus des Instituts für integrative Naturheilkunde, wo zuerst ein Apéro serviert wurde. Eigenartigerweise hatte man bei diesen Köstlichkeiten für einmal kein schlechtes Gewissen. Ob das einfach an der Umgebung lag, oder ob die Häppchen einen Tick «gesunder» zubereitet waren? Egal! Das gute Gefühl zählte.

Ausbildung und Praxis Seite an Seite

Sybille Binder, die Geschäftsführerin des NHK Instituts für integrative Naturheilkunde – und daneben auch Dipl. Ernährungsberaterin FH, Dipl. Vitalstofftherapeutin FEOS, Therapeutin im NHK Zentrum – begrüsste uns und stellte das Konzept des Instituts vor:

  • Der NHK Campus bildet Naturheilpraktiker und Therapeuten in Traditionell Europäische Naturheilkunde TEN aus. TEN zählt neben Ayurveda-Medizin, Homöopathie und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) zu den vier Alternativmedizinen.
  • Im NHK Therapiezentrum ergänzen sich verschiedene naturheilkundliche und schulmedizinische Diagnose- und Therapieverfahren. Dabei arbeiten Ärzte und Therapeuten auf Augenhöhe zusammen und machen so die Symbiose der verschiedenen Ansätze möglich. Wer mehr über das NHK Zentrum erfahren möchte, dem empfehle ich folgenden 3–Minuten-Video.

3e – Ernährung, Entgiftung, Entspannung

Anschliessend hielt Prof. Dr. med. Matthias Heiliger, Leitender Arzt im NHK Therapiezentrum, ein packendes Referat über seine Tätigkeit als Schulmediziner, die Stärken der Naturheilkunde und das Zusammenspiel von Naturheilkunde und Schulmedizin. Jeder Patient wird – nach einer ausführlichen Untersuchung – individuell behandelt. Das geht sogar so weit, dass jede «Medizin» (Zusammensetzung, Dosis) individuell abgestimmt und durch nachfolgende Untersuchungen optimiert wird. Das Zentrum setzt dabei erfolgreich auf das 3e-Konzept:

  • Die gesunde Ernährung (da erinnerte ich mich gleich an den Apéro).
  • Die Entgiftung, d.h. die Elimination von Umweltgiften (im Referat wurde sogar die These aufgestellt, dass der Darm und nicht das Hirn uns Menschen «steuert»)
  • Die Entspannung (z.B. durch physikalische Therapie, Antistress und Bewegung)

Mit seinen bewusst provokativen Äusserungen brachte Prof. Dr. med. Matthias Heiliger wirklich jeden im Saal zum Nachdenken.

Ein gesundes Nachtessen begleitet von spannenden Diskussionen

Nach einer kurzweiligen Führung durch den Campus und das Zentrum servierte uns dipl. Naturheilpraktikerin TEN Renate Frank und Praxisassistentin Joana Weinig ein feines und gesundes Nachtessen, mit viel Liebe zubereitet, mit vielen Kräutern und gesunden Ölen geschmacklich verfeinert. Und schon war es wieder da: Das gute Gefühl, etwas Gesundes für seinen Körper zu tun.

An den Tischen entfachten spannende Diskussionen. Sybille Binder und Prof. Dr. med. Matthias Heiliger beantworteten geduldig die Fragen der Tischnachbarn. Am Ende schien klar: Das Zusammenspiel von Naturheilkunde und Schulmedizin, wie dies bereits im NHK Zentrum gelebt und praktiziert wird, hat Zukunft. Nur bei der Frage, ob man schon den Arzt (quasi prophylaktisch) aufsuchen soll, ohne dass der Körper klare Signale aussendet, gingen die Meinungen – zumindest an meinem Tisch – etwas auseinander.

Um 22:30 Uhr traten die BCL-Mitglieder und ihre Gäste den Heimweg an, mit gutem Gefühl, bereits etwas in Richtung 3e gemacht zu haben (sofern man den Rundgang als „Bewegung“ und die Tischgespräche als „Entspannung“ werten kann). Das Thema hat bewegt – auch nach dem Event. Jedenfalls wurde unter meinen Weggefährten bis zum Stadelhofen, wo sich die Wege trennten, fleissig weiter diskutiert…

Ein grosses Dankeschön dem NHK Team, unserem Mitglied Pierre André Jud und Adi Noventa für die Organisation dieses gelungenen Events.

Miss Earth auf Besuch bei Berling Optik AG & Businessclub Loorenkopf

Miss Earth, Berling Optik, Businessclub Loorenkopf & Antonella Cestonato – die Zutaten eines gelungenen Abends

Sarah Laura Peyrel, 21, die amtierende Miss Earth, besuchte uns in der Berling Optik AG am Limmatquai. Schön sind die meisten, dieser Missen, aber dieses Mal war sie auch sehr sympathisch und nahbar und auch sonst sehr überraschend. Vater Argentinier, Mutter Slowakin und in Bern aufgewachsen. Das allein ergibt schon ein Sprachengewirr. Sie spricht sechs Sprachen, Deutsch, Französisch, Englisch, Spanisch, Ungarisch und Slowakisch

Sie ist auch anspruchsvoll, und deshalb hat sie sich der Wahl gestellt, denn die Projekte von Unwelt und sozialem Engagement hatten sie von Anfang an fasziniert. Sie fühlt sich privilegiert und möchte deshalb etwas abgeben, weitergeben. Sie studierte Modedesign und wechselt dann auf das Kunststudium. Bei der Produktion der Kleider ist sie auf die Kinderarbeit gestossen und möchte jetzt mithelfen, dieses Übel auszurotten.
Aber wir dürfen auch nichts Aussergewöhnliches erwarten. Sie ist 21 und hat ihre Träume. Was sie macht, ist schon viel und bei ihrer Ernsthaftigkeit wird sie sicher ihren Weg machen.
Auffallend war aber nicht nur unser Gast aus Bern – ein Blickfang waren auch die Leckereien von Antonella Cestonato.

Die Bilder erzählen mehr als 1000 Wort. Ich vermute jetzt einmal, dass einige von uns auch nur deswegen kommen. Nein, das ist vielleicht übertrieben, aber eine weitere Motivation sind diese kleinen Bilder von Genuss und Begegnungen alleweil:
https://goo.gl/photos/M27CBGyi3KQTmhQG6

Inzwischen sind die kunstvollen Leckereien von Antonella Cestonato zu einem festen Bestandteil des Anlasses geworden, ich möchte jetzt nicht so weit gehen und sagen – zum wichtigsten, aber überzeugt euch selber einmal davon:
www.aperitivi-and-more.ch

Viele Gäste aus dem Lions Club Küsnacht, Freunde der Familie Cestonato, Kunden von Berling Optik und Mitgliedern des mit-organisierenden Businessclub Loorenkopf genossen gemeinsam einen wunderschönen Abend. Vielen Dank an alle Beteiligten.

„Mal besser – Malbuner“ ist immer eine Reise wert, Vaduz auch…

Mal Besser. Malbuner (oder: Mal Looren… mal Kopf)

von Andreas Good

Es ist Donnerstag Abend nach dem Besuch bei Onkel Herbert, «Mal besser, Malbuner». Auf dem Küchentisch präsentiert sich der Inhalt der Malbuner Geschenktasche in Form einer grossen Auswahl von Charcuterie wie zum Beispiel Malbuner Landrauchschinken, Malbuner Bauernspeck, Malbuner Mini Sticks, Malbuner Partysticks, Malbuner Salami Schnitte, Malbuner…etc. (Ein Albtraum für einen Veganer, ein Eldorado für fleischessende Normalos).
Ich entschliesse mich, den Tag so zu beenden, wie er angefangen hat, öffne einen Malbuner Partystick «original» und lasse mir das Heute genussvoll noch einmal durch den Kopf gehen und über den Gaumen rutschen.
Im Rahmen des BCL-Ausflugs besuchten wir die Ospelt Gruppe in Bendern (FL), besser bekannt unter der Marke «Malbuner».

Eingebettet zwischen Liechtensteiner, Schweizer und Österreicher Bergketten hat die Firma Herbert Ospelt Anstalt den Hauptsitz in Bendern (FL) – mit Tochtergesellschaften in der Schweiz und in Deutschland – gesamthaft rund 1800 Mitarbeiter. Bekannt durch die Marke Malbuner wird hier Fleisch zu den bereits im Eingang erwähnten Spezialitäten im wahrsten Sinne veredelt. Nachdem Adi mit seinem Transporter und rund 14 Gästen endlich eingetroffen ist (er hatte vermutlich Navi-Schwierigkeiten mit der Geographie im ’Ländle’), werden wir in einem familiären und beindruckend unkomplizierten Rahmen von Herbert Ospelt (landesweit bekannt als Onkel Herbert), Inhaber und Gründer, sowie Herrn Remo Hansen, CEO Food, im Personalrestaurant am Hauptsitz bei Kafi und Gipfeli begrüsst.

Remo Hansen stimmt uns in einem kurzen Vortrag auf die Eckpunkte der Firmengeschichte ein und liefert beeindruckende Fakten dazu. Danach geht es unter der Führung von Remo Hansen und Ratko Gulan zum Rundgang in das Werk Malbuner, wo wir alle als erstes weisse Schutzanzüge, blaue Schuhüberzieher und grüne Haarnetze fassen. Eindrücklich, wie Einheitskleidung innert kürzester Zeit unsere Individualität auf ein Minimum reduziert (siehe Photos zum Anlass).

Auf dem Rundgang durch die Firma sehen wir eindrucksvoll, wie Fleisch heutzutage auf einem sehr hohen technischen Niveau veredelt wird. Tonnen von Fleisch werden täglich entgegen genommen, von der Eingangskontrolle erfasst, bearbeitet, veredelt, geräuchert, gelagert, verpackt und ausgeliefert, unter Einhaltung von höchsten hygienischen und produktionsspezifischen Ansprüchen, von GMP (good manufacturing practice) bis hin zum Reinraum und dies mehrheitlich bei äusserst kühlen Temperaturen zur Sicherstellung der vorgeschriebenen Kühlkette. Beindruckend ist nicht nur die gesamte Prozessstruktur, die Vielschichtigkeit der Produktion, die Vermischung von maschineller Bearbeitung und Handarbeit und die permanente Qualitätskontrolle, sondern auch die Erfolgsgeschichte, die dahinter steckt.

Im reichhaltigen und opulenten Mittagessen danach können wir uns quer und à discrétion durch das ganze Malbuner Fleisch-Sortiment futtern, keiner, der nicht genug oder etwas mehr bekommen hat. Übrigens, diverse Salate hat es offenbar auch gegeben und es heisst, dass auch diese sehr gut geschmeckt haben! Dem Gründer Herbert Ospelt gebührt grosser Respekt, wie er aus einer kleinen Dorfmetzgerei ein international tätiges Unternehmen in der Verarbeitung und Veredelung von Lebensmitteln aufgebaut hat. Herbert Ospelt, mittlerweile 88 Jahre alt, ist zwar operativ nicht mehr in die Firma eingebunden, doch nach wie vor omnipräsent, gute Seele der Firma und Patron der alten Schule in einem. Nebst seiner unternehmerischen Fähigkeit, Mitarbeiter zu finden und anzubinden, Trends und Bedürfnisse des Marktes mit viel Empathie und guter Nase zu erfassen und in produzierbare Produkte umzumünzen, ist er vor allem ein spannender, interessanter und unterhaltsamer Mensch und exzellenter Verkäufer seiner selbst.

Am besten unterstreicht dies folgende Geschichte:
Die Firma produziert u.a. seit 1969 Tiernahrung, welche 1987 mit Nassnahrung in der Aluschale für Hunde ergänzt wurde. Ein gutes Produkt ist das Eine, das Andere ist der Verkauf. So stellte sich Onkel Herbert einst beim zuständigen Chefeinkäufer bei der Migros vor. Im Sack einige Muster und an der Leine sein kleines Hündchen, welches seit drei Tagen nichts mehr zu Fressen hatte. Teil Eins seiner stilvollen Produktpräsentation war, dass er selber davon gegessen hat, weil’s einfach gut ist. Teil Zwei war die beiläufige Erwähnung, dass sein Hündchen ganz verrückt danach sei und öffnet zur Demonstration ein ‚Päckli’ Hundefutter. In der Gerüchteküche wird erzählt, dass der Hund sogar die Verpackung gefressen habe! Es ranken sich noch viele solche Geschichten um das Original Onkel Herbert und seinem Unternehmen, vielleicht erzählt uns Adi wieder einmal eine davon aus seinem ‚Märlibuech’.

Nächste Station war ein Rundgang im Vaduzer Städtle und/oder der Besuch im Kunstmuseum und der Hilti Art Foundation mit anschliessendem Spaziergang durch den Rebberg „Herawingert“ zur Fürstlichen Hofkellerei Vaduz und einer Wein Degustation. Auch hier präsentierte sich die Rheintaler und Fürstliche Welt im Einklang mit Natur und Gaumen! Adi, besten Dank für die Organisation dieses tollen Anlasses und….. nächstes Mal bitte pünktlich!
Der grösste Dank gilt aber dem Verwaltungsrat-Präsident, Alexander Ospelt, seiner „besseren Hälfte“ Hedy, die uns die Abwesenheit des Bosses mehr als kompensierte und natürlich seinem Vater Herbert „Onkel Herbert“, die uns alle mit ihrer Grosszügigkeit und Herzlichkeit verwöhnten.